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| MAPresso kann im wesentlich das, was man sieht: Relativvariablen als
Choroplethenkarten darstellen und mit Hilfe von Absolutwerten Kartogramme
erstellen. Die Funktion der einzelnen Menu-Punkte und ein paar verborgene
Möglichkeiten werden im Folgenden beschrieben.
Grundsätzliches
- Auswahl der darzustellenden Variablen
- Auswahl mit Hilfe des des Popup-Menus
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- Identifizieren der Werte einzelner Gebietseinheiten
(Gemeinden etc.)
- Überstreichen der Karte mit der Maus: Gebietsname
und Variablenwert wird in einem Feld neben dem Variablenauswahl-Popup-Menu
angezeigt.
Klicken auf eine Gebietseinheit: Fenster mit allen Variablenwerten
des Gebiets erscheint.
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- Verstecktes
- Überstreicht man den Legendenbereich,
werden noch weitere Shortcuts angezeigt (vgl. unten).
- Mit den Pfeiltasten (hinauf, hinunter)
der Tastatur kann rasch durch die einzelnen Variablen durchgegangen
werden (die Karte muss dabei den «Fokus» haben).
Die Menus
- Ablage
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- EPS-Code generieren: In einem Fenster wird der EPS-Code (extended
PostScript) erzeugt, welcher via Zwischenablage in eine
Text-Datei kopiert werden kann. Als EPS-Datei (Endung: .eps)
kann die Sache in ein Textverarbeitungsprogramm als Graphik
integriert werden und auf einem PostScript-Drucker ausgegeben
werden. Die Datei kann auch mit einem PostScript-Interpreter
(z.B. GhostScript;
MacOS: direkt mit «Vorschau») visualisiert.
Details ...
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- Geometrie ausschreiben ...: Eine als Kartogramm verzerrte Geometrie
kann auf die Java-Konsole ausgeschrieben werden (Anschlussprogramm noch
nicht einsatzbereit).
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- Daten
- Daten eingeben
: Via Zwischenablage
könnten hier eigene Daten in ein Feld eingefügt
werden.
- Wichtig: Die Daten müssen in der richtigen Reihenfolge
(die gleiche wie die Gebietsumrisse) sein. Datenwerte werden
vom Programm «gesäubert»: Zu fehlenden
Werten («missing values») werden Datenwerte
mit dem Wert -999 und solche, die keine Zahlen oder ein
«#» enthalten (z.B. #DIV0!, missing, X etc.).
Die Daten gehen nach dem Verlassen des Browsers wieder verloren.
Beim Einfügen können noch weitere Optionen zur
Klassierungen der Daten festgelegt werden.
Wenn vom Kartenautor vorgesehen, so können die Daten
auch in ein kleines oranges Feld (neben einem Text «Hier
Daten einfügen:») eingefügt werden.
Details ...
- Filtern...: Anwendung eines einfachen generalisierenden
Polygonfilters, der Zufälligkeiten auf der Karte ausglättet.
Je Durchgang wandert ein bestimmter Prozentsatz (wird zuerst
eingegeben, Default: 5) aus einem Gebiet in dessen Nachbargebiete
aus. Die Stärke der Generalisierung wird anschliessend
mit Tasten gesteuert.
- Daten neu einlesen: Sind auf dem Server aktualisierte Daten
vorhanden oder hat man zu stark gefiltert (vgl. unten), können
die Daten nochmals vom Server angefordert werden.
- Statistiken: Neben verschiedenen univariaten statistischen
Massen (Mittelwert, Median, Standardabweichung, Variationskoeffizienten,
Anzahl Werte) werden die Korrelationskoeffizienten zwischen den Variablen
ausgegeben.
Farben
- 1 Farbbereich: Darstellung mit einem Farbkeil.
- 2 Farbbereiche: Darstellung mit zwei Farbübergängen.
- Nominalwerte: Jeder einzelne Wert (ganzzahlige
Werte) stellt eine Qualität und damit eine einzelne
Farbe dar.
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- Klassengrenzen
: Eingeben der 2 bzw. 3 Klassengrenzen.
Zwischen der oberen und der unteren findet ein kontinuierlicher
Farbübergang statt (mit allenfalls einem Wechsel an
der mittleren Grenze).
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- Kehren der Farbskala.
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- Bi-/Trivariate Karte: 3 Menus mit darzustellenden
Variablen bieten die Möglichkeit, jeweils 2 oder 3
Variablen gleichzeitig darzustellen.
Bei den bivariaten Karten entspricht die Ausprägung
der ersten Variablen der x-Achse des Farbquadrats, die 2.
Variable der y-Achse.
Tipp: Klicken ins Zentrum der Legende wechselt
jeweils die beiden Variablen.
Bei trivariaten Karten werden die drei additiven
Grundfarben (Rot, Grün und Blau entsprechen den 3 Variablen)
gemischt. Ein Klicken ins Zentrum der Legende wechselt zu
einer subtraktiven Darstellung (Cyan, Gelb und Magenta für
die 3 Variablen).
Tipp: Klicken auf die Dreiecksseiten der Legende
wechselt jeweils die beiden Variablen bzw. Farben der benachbarten
Ecken. 
Einzelne Farben
- Farbschemata: Einfärbung aufgrund
von vorgegebenen Farbschemata: Details...

- Auswahl der verschiedenen Farben, die
das Aussehen der Karte prägen (kann auch durch direktes
Anklicken auf der Legende erreicht werden).
Legende: klickbare Flächen
(Entwurf)
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- a/b: Das Histogramm wird mit einer kernel density
Funktion gezeichnet. Klicken auf a zeigt mehr Details, b
bringt ein generalisierteres Histogramm.
- c/d: zusätzliche/weniger Stellen werden in der Beschriftung
angezeigt.
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- e: Anzeigen des Datenwertes, der dieser Farbe entspricht.
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- f: Ändern der Farben.
-
- g/h: Ändern der Hintergrundfarbe bzw. Ändern der
Farbe für fehlende Werte.
Nominallegende: Ein Klicken unterhalb der Legende wechselt
die Farben der Werte, deren Farben nicht definiert worden sind und welche
zufällige Farben zugewiesen bekommen haben.
Geometrie
- (Geometrien): Falls vorhanden, können die Daten mit unterschiedlichen
Geometrien (z.B. Polygone, Kreissignaturen, Resultate von Kartogrammberechnungen
etc.) dargestellt werden.
- Flächenkartogramm...: Im folgenden Dialog
kann eine Absolutvariable und eine Polygongeometrie ausgewählt
werden, mit denen anschliessend eine Kartogrammerstellung
durchgeführt werden sollen. Die verzerrten Umrisse
können anschliessend wieder als Basis für Choroplethenkarten
zu anderen Themen verwendet werden.
- Kreiskartogramm...: Im folgenden Dialog kann eine Absolutvariable
und eine Kreisgeometrie ausgewählt werden, mit denen anschliessend
eine Kartogrammerstellung durchgeführt werden sollen.
- Start Kartogramm: Wenn die aktuell dargestellte Variable bereits
eine Absolutvariable ist, erscheinen gleich die Steuerelemente für
die Kartogrammerstellung
- Zoomwerkzeuge: Die Steuerelemente für Vergössern,
Verkleinern und Verschieben der Karte werden aktiviert.
Hilfe
- Über: Version, Autor
- MAPresso Website: wird im vordefinierten
Browser aufgerufen
- Hilfe: diese Seite.
- TipWindows: Beim Überstreichen sollten kleine gelbe Fenster
gleich neben dem jeweiligen Gebiet mit dem Namen und dem Datenwert des
Gebiets auftauchen. Diese Option funktioniert aber auf verschiedenen
Browsern nicht.
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- (Sprachen): Wechseln der Sprache der Menus und Dialoge.
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MAPresso kann
- Relativvariablen als Choroplethenkarten
darstellen und
- mit Hilfe von Absolutwerten Kartogramme
erstellen.
Choroplethenkarten (auch: «Flächendichtekarten»)
eignen sich nur für Relativwerte - keineswegs aber für
Absolutwerte. Daumenregel: wenn ein Indikator für eine Region
berechnet wird, sollte er irgendwo in der Mitte der einzelnen
Gemeinden der Region liegen und keinesfalls die Summe der regionalisierten
Gemeinden betragen.
Beispiele für geeignete Indikatoren sind etwa: Prozentanteil
einer Bevölkerungsgruppe an der Gesamtbevölkerung, Durchschnittseinkommen,
Steuerkraft pro Einw., Bevölkerungsdichte usw. Ungeeignet (bzw.
kartographisch verboten) wären etwa: Anzahl Filialen, Zahl
der Einwohner, gesamter Steuerertrag etc.
Kartogramme: Bei Kartogrammen wird die Kartengrundlage
so verzerrt, dass die Gemeinden eine Fläche erhalten, die ihrem
Datengewicht entspricht (z.B. proportional zur Bevölkerungsgrösse).
Zur Erstellung einer Kartogrammgrundlage müssen Absolutwerte
(statt Relativwerte) verwendet werden (Beispiel: «Bevölkerung
2001 (abs.)» oder eigene Zahlen). Kartogramme können
dann wiederum als Grundlage für Choroplethenkarten dienen.

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